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In enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Gemeinden und Behörden der Region entwickelte das Alpinium ein Raumnutzungskonzept für das südliche Allgäu. Ziel war es, auf Basis von fachlichen Grundlagen Steuerinstrumente für ein nachhaltiges Mit- und Nebeneinander von Naturschutz, Freizeitnutzung und Landnutzung zu schaffen. Konflikte und Brennpunkte sollten so bereits im Vorfeld erkannt werden.
Das Alpinium sammelte Daten zu den drei „Lebensräumen“ im Oberallgäu: Naturraum (Tiere, Pflanzen, Ökosysteme), Freizeitraum (Tourismus, Outdoor-Sport, etc.) und Kulturraum (Alpwirtschaft, Landwirtschaft, Forst). Eine Verschneidung der Datensätze ermöglichte es, besonders sensible Flächen zu erkennen.
Gebiete, in denen sich alle drei „Lebensräume“ überschneiden, wurden ersichtlich. In Kombination mit sehr hohen Besucherzahlen entstehen sogenannte „Hotspots". Hier wurde genauer hingeschaut: Beispielsweise wurden Besucherbefragungen durchgeführt oder die Schäden an der Vegetation analysiert, die durch den hohen Nutzungsdruck entstanden sind. Gemeinsam mit den Gemeinden suchte das Alpinium auf dieser Basis nach effektiven Maßnahmen, um Besucher zu lenken und zu informieren.