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Am Alpinium waren mehrere Ranger beschäftigt, die sich um das Wohl der Tiere und Pflanzen in der Region kümmerten. Sie sammelten Daten über den Zustand der Populationen, identifizierten besonders schützenswerte Bereiche, tauschten sich mit den Landbewirtschaftern und Jägern aus und informierten Gäste über die Bedürfnisse der jeweiligen Arten. Als Ansprechpartner im Gelände erklärten sie, was man selbst dazu beitragen kann, größtmögliche Rücksicht auf die alpinen Lebewesen zu nehmen. Oftmals macht eine für den Menschen kleine Änderung in der Tourenplanung oder im zeitlichen Muster der Bewirtschaftung einen großen Unterschied für die betroffene Art. Nur mit Rücksichtnahme kann unsere Bergwelt auch für die folgenden Generationen erhalten bleiben.
Die Ranger schufen ein breites Führungsangebot – Einheimische wie auch Gäste waren eingeladen zu gemeinsamen Naturbeobachtungen mit Spektiv und Fernglas.
Die Einsatzschwerpunkte der Alpinium-Ranger bildeten die Oberallgäuer Gemeinden östlich der Iller (Naturschutzgebiete Allgäuer Hochalpen und Hoher Ifen). Mit dem angrenzenden Naturpark Nagelfluhkette bestand eine enge Zusammenarbeit.
In diesem Wirkungsbereich begeisterten die Alpinium-Ranger Menschen für die Belange der Natur und sensibilisierten sie für einen fairen Umgang miteinander. An wichtigen Standorten informieren weiterhin Übersichtstafeln.
Grundlagen für eine erfolgreiche Lenkung bilden die Erfassung seltener Arten und die Beobachtung ihrer Bestandsentwicklung. So können Schutzmaßnahmen durch Beschilderung, Absprache mit Landbewirtschaftern und Ansprache von Freizeitnutzern gezielt an den entscheidenden Orten umgesetzt werden.

Unterwegs im Auftrag des alpinen Naturschutzes: Die Alpinium-Ranger Carina Bühler, Daniela Tritscher und Alexander Haibel.