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Im Frühjahr 2018 wurde das Alpinium gegründet, damals noch unter dem Namen „Zentrum Naturerlebnis alpin“.
Vorausgegangen war eine lange und kontrovers geführte Diskussion um eine Liftverbindung am Riedberger Horn im südlichen Landkreis Oberallgäu.
Das Alpinium war als Kompetenzstelle für aktuelle Herausforderungen des Alpenschutzes konzipiert. Als staatliches Dienstleistungs- und Beratungszentrum für Naturschutz in den Alpen war es Teil der Höheren Naturschutzbehörde an der Regierung von Schwaben.
Die Oberallgäuer Kommunen Obermaiselstein und Balderschwang bildeten die Standortgemeinden. Darüber hinaus waren insbesondere die Fachkräfte für Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus sowie die Rangerinnen und Ranger in südlichen, alpin geprägten Oberallgäu und damit in den Naturschutzgebieten Allgäuer Hochalpen und Schlappold im Einsatz. Vernetzend erstreckte sich der Wirkungsbereich sogar über den gesamten Bayerischen Alpenraum, besonders im Bereich der Besucherlenkung.
Das vielfältige Aufgabenspektrum des Alpinium reichte von der Forschung, über die Umsetzung von Modellprojekten bis hin zu kreativen Naturerlebnisangeboten.
Der Bayerische Ministerrat hat am 16. Dezember 2025 beschlossen, dass das Alpinium als staatliches Projekt beendet wird. Wir danken all unseren Unterstützern für die Treue in den vergangenen Jahren.