Seite wird geladen...

Modellprojekt Besucherlenkung Alpen

Im gesamten bayerischen Alpenraum leiden störungsempfindliche Tiere und sensible Vegetationsbereiche sehr unter einem stetig zunehmenden Nutzungsdruck. Ein verändertes Urlaubs- und Erholungsverhalten gepaart mit einem sehr dynamischen und unberechenbaren „Marketing“ in den Sozialen Medien ist Zündstoff für Konflikte zwischen Gästen, Einheimischen und diesem einmaligen und empfindlichen Ökosystem Bergwelt. Denn letztlich kommen auch die Besucher häufig nicht mehr auf ihre Kosten: das positive Naturerlebnis ist vielerorts stark eingeschränkt.

Von 2021 bis 2025 setzte das Bayerische Umweltministerium (StMUV) deshalb das „Modellprojekt Besucherlenkung Alpen“ um, mit Unterstützung des Alpinium. Erfolgreiche Lösungsansätze für Besucherlenkung auf andere Regionen zu übertragen sowie eine Professionalisierung und Effizienzsteigerung der Naturbetreuung im gesamten Bayerischen Alpenraum zu erreichen, waren die Ziele des Projekts.

Modellprojekt Besucherlenkung Alpen [Externer Link]

 

Qualifizierungsprogramm

Im Bayerischen Alpenraum arbeiten viele verschiedene Naturbetreuer: unterschiedliche Ranger, Gebietsbetreuer, Naturschutzwächter und Viele mehr. Einige sind schon lange aktiv und haben viele Erfahrungen gesammelt, andere sind nach der Corona-Pandemie neu hinzugekommen. Das Modellprojekt hat den Austausch aller Naturbetreuer gefördert und eine einheitlichere Basis für die Besucherlenkung in den Bayerischen Alpen geschaffen. Ein Baustein dafür war ein Qualifizierungsprogramm, das den Bedürfnissen der Naturbetreuer gerecht wurde.